Extreme Unwetterfolgen in Deutschland – besonders auf der A3
In ganz Deutschland sind durch das Sturmtief Xynthia große Schäden entstanden. Das lässt sich leider nicht leugnen. In vielen Teilen wurden Dächer abgedeckt und der Sturm forderte sogar Todesopfer. Besonders auf der Autobahn A3 sackte die Straße über zwei Meter ab und musste daher gesperrt werden.
Das Sturmtief Xynthia ist über uns hinweg gezogen und hat dabei eine Schneise der Verwüstung hinterlassen. In manchen Teilen Deutschlands mehr und in manchen etwas weniger. Aber es gibt praktisch nichts, was komplett verschont blieb. Sogar Todesopfer forderte der Sturm. Auch bei den angrenzenden Ländern, beispielsweise Frankreich forderte der starke Sturm über 45 Todesopfer.
Auf der Autobahn A3 am Wiesbadener Kreuz kam es zum Stillstand. Denn dort waren die Unwetterfolgen extrem. Über einen Teil der Strecke der A3 war die Fahrbahn über zwei Meter abgesackt. Das berichtete das Polizeipräsidium Wiesbaden. Zusätzlich wurde berichtet, dass in Richtung Süden kontinuierlich zwei Fahrstreifen komplett gesperrt werden mussten.
Das bedeutete im Berufsverkehr, dass es teilsweise zu Staus von fünfundzwanzig Kilometer Länge kam. Das war dann für keinen, der sich darin befand, sehr erfreulich. Das Absacken sah so aus, dass der Seitenstreifen auf etwa einer Länge von rund dreißig Metern komplett einbrach. Zusätzlich war dann auch noch ein Teil einer Lärmschutzwand eingebrochen. Hinzu würde noch kommen, so berichtete das Frankfurter Amt für Straßen- und Verkehrswesen, das der Baugrund eventuell auch noch durch die vielen Schnee- und Regenfälle aufgeweicht wurde.
Der Sturm hat dann alles andere erledigt und war noch ein verstärkender Faktor. Die Unwetterfolgen zeigen es ja. Erst einmal müsse der gesamte Grund untersucht werden, bevor man etwas unternehme, hieß es. Denn die Fahrbahn muss schließlich wieder neu aufgebaut werden, und das auch wieder entsprechend korrekt. Die Bauphase wird somit zum Verdruss aller Autofahrer länger dauern.