Ist bei Twitter jetzt auch die Privatsphäre in Gefahr?

Twitter hat jetzt auch vor gar nicht allzu langer Zeit einige neue Funktionen eingeführt. Die Neuerungen betreffen das Konto des jeweiligen Twitter Nutzers. Es geht darum, dass derjenige bestimmen kann, ob er anhand seiner Mailadresse gefunden werden kann oder nicht. Doch in den Standardeinstellungen liegen wohl das Problem und die Gefahr, schnell Daten an andere zu verlieren.

Bei Twitter gibt es jetzt auch ein paar Änderungen, was das Konto der Benutzer angeht. Es soll jetzt so sein, dass die User anhand ihrer Emailadresse gefunden werden können. Dies läuft dann so ab. Wenn man sein Konto mit einer seiner Mailadressen registriert, wird diese ja normalerweise festgehalten, aber nicht veröffentlicht. Das geschieht jetzt zwar auch nicht wirklich, doch sucht jemand nach dieser Adresse, würde im Endeffekt zu dieser Mailadresse das Twitter Konto mit erscheinen. Wer Twitter natürlich sehr anonym nutzen möchte, ist hiermit eher schlecht beraten und wird sich auch nicht wirklich darüber freuen. So besteht einfach die Gefahr, dass die Anonymität gestört wird, die jemand vielleicht nutzen möchte.

Das Problem bei Twitter: Diese Funktion ist nämlich aktiviert, wenn man sich registriert. Allerdings kann man diese auch deaktivieren, so dass diese Funktion keine Bewandtnis mehr hat. Der Datenschutz wird durch das Deaktivieren eher noch besser. Das liegt daran, so schreibt auch Peter Piksa in seinem Blog, dass es wohl auch schon vorher möglich war, über die Mailadresse gefunden zu werden. Nur kaum einer hatte wohl daran gedacht.

Wer in seinem Profil bei Twitter ist, der kann die Funktion mit der Mailadresse allerdings ausschalten. Die Entscheidung muss aber beim User liegen. Es soll auch entsprechend gekennzeichnet sein, so dass man nicht lange herum suchen muss. Ich kann dazu nichts sagen, da ich nicht bei Twitter angemeldet bin, allerdings solche Dinge immer mal wieder mit steigendem Interesse verfolge, man siehe beispielsweise auch den Bericht über Google Buzz.

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